So verschieden sie alle sind: Mädchen und Frauen auf dem Spektrum eint doch meist ein langer Leidensweg bis zur Autismus-Diagnose. Sie „fliegen unterm Radar“, passen sich an, fallen nicht auf. Nach außen wird die Fassade mit allen Mitteln aufrechterhalten. Nach innen aber bröckelt es. Meist so stark, bis Erschöpfung und Krankheit ein „Weiter so“ unmöglich machen. Die Folge ist ein Leben voller Diagnosen und wenig nachhaltiger Behandlungen – während der Autismus unentdeckt bleibt. In diesem Seminar soll Raum zum Austausch über die individuellen Diagnose-Wege gegeben aber auch Mut gefasst werden: Mut, dass sich der Diagnoseprozess für Mädchen und Frauen optimieren lässt. Mut, dass ihnen künftig viel Leid erspart und früher ein selbstbewusster Zugang zum eigenen, autistischen Selbst ermöglicht werden kann. Fachkräfte erhalten außerdem wichtige Impulse und Ansätze für die berufliche Praxis. Eine vertrauensvolle Atmosphäre und aktive Teilnahme sind folglich Voraussetzung für dieses Seminar.
Fachkräfte, Therapeut*innen, Selbstbetroffene, Interessierte
Preis: 135 Euro
27.06.2026
10:00 – 15:30 Uhr
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